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Frische für den ganzen Tag

Wenn Sie jemanden kennen lernen, weiß Ihre Nase blitzschnell ob Sie denjenigen sympathisch finden oder nicht. Denn können Sie ihn nicht riechen, läuft zwischenmenschlich gar nichts.

Frische für den ganzen Tag

Wenn Sie jemanden kennen lernen, weiß Ihre Nase blitzschnell, ob Sie denjenigen sympathisch finden oder nicht. Denn können Sie ihn nicht riechen, läuft zwischenmenschlich gar nichts. Es ist also außerordentlich wichtig, angenehm und frisch zu duften – und das den ganzen Tag lang.

Immer der Nase nach

Unser Geruchssinn ist zehntausendmal stärker ausgeprägt als etwa unser Tastsinn. Welche Gerüche Sie persönlich als angenehm empfinden, ist dabei reine Gefühlssache. Denn die olfaktorischen Rezeptoren in der Nase – für den Geruchssinn verantwortlich – sind direkt mit jenem Teil im Gehirn verbunden, der unsere Emotionen kontrolliert. So entscheidet sich in Sekunden, ob Sie jemanden riechen können oder nicht. Und damit auch, ob der andere Ihnen sympathisch ist.

Der Kampf gegen Transpiration

Verschiedene Kulturen haben schon sehr früh Wege entwickelt, um unerwünschten Geruch und Schweiß zu bekämpfen. So wurde in manchen asiatischen Ländern ein schwefelsaures Doppelsalz verwendet, das die Schweißmenge kontrollierte. In Russland setzten die Menschen wiederum auf Essig, während in anderen Teilen der Welt etwa der Saft von Limonen und eine Vielzahl anderer Stoffe zur Vermeidung von Schweiß eingesetzt wurden. Zugegeben: mit unterschiedlichem Erfolg. 

Kürzlich haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass es verschiedene Arten des Schwitzens gibt. Am häufigsten schwitzen wir, wenn es heiß ist. Dann produzieren die Drüsen einen kühlenden Schweiß am ganzen Körper. Die zweite Form, emotionales Schwitzen, tritt hingegen auf, wenn Sie gestresst oder ängstlich sind – also emotional unter Druck stehen. Dies führt zu kurzen, heftigen Schweißausbrüchen in bestimmten Körperregionen, etwa unter den Achseln. Dabei wird fünfmal mehr Schweiß produziert als bei Hitze. Und das kann dann natürlich auch etwas strenger riechen.

Deodorant versus Antitranspirant

Ein Deo oder Antitranspirant wirkt und schützt über einen längeren Zeitraum. Dabei glauben viele, dass Deodorant und Antitranspirant dasselbe ist. Stimmt aber nicht. 

Deos sorgen für einen angenehmen, frischen Geruch. Sie enthalten neben Duftstoffen auch Alkohol (Ethanol), der Bakterien neutralisiert. Deodorants wirken rund 12 Stunden, einzelne auch schon 24 Stunden lang. Sie stoppen zwar nicht das Schwitzen, dafür können Sie über den ganzen Körper gesprüht werden – so riechen Sie überall gut. Für den täglichen Gebrauch reichen Deos allemal. 

Ein Transpirant reduziert die Feuchtigkeit indem es die Schweißdrüsen durch winzige Mengen von Aluminiumsalz reguliert. Diese Aluminiumsalze wirken auch desodorierend und verhindern, dass der Schweiß durch die Bakterien auf der Haut zu riechen beginnt. Ein Antitranspirant reguliert den Schweiß. Allerdings ist es nur für die Anwendung unter den Armen gedacht und sollte niemals am ganzen Körper aufgetragen werden.

Mittlerweile gibt es als Alternative auch intelligente Deos, die ihre volle Wirkung dann entfalten, wenn Sie es tatsächlich brauchen.

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