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Grundlegenden Wandel mit Partnerschaften vorantreiben

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mehr als 1 Milliarde Menschen dabei zu helfen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Partnerschaften spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Woman in a doorway in rural Africa

Menschen auf der ganzen Welt stehen Herausforderungen gegenüber, die einen Einfluss auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden haben. Durch fehlendes Trinkwasser, schlechte sanitäre Anlagen und hygienische Bedingungen sowie Hunger sind Millionen Menschen in einem Kreislauf von Krankheiten und schlechten Zukunftsperspektiven gefangen.

Wir glauben, dass die Wirtschaft eine entscheidende Rolle dabei spielt, diese globalen Herausforderungen anzugehen. Mit unserem Portfolio an Marken, die Gesundheit und Hygiene fördern, unseren Erfahrungen bei Programmen zu Verhaltensänderungen bei Konsumenten und unserer globalen Reichweite sind wir in der einzigartigen Position, einen echten Unterschied zu bewirken.

Der soziale Mehrwert ist in unserem Geschäftsmodell verankert. Wir wollen unser Geschäft zu Wachstum führen und gleichzeitig den grundlegenden Wandel vorantreiben, der für eine bessere Zukunft notwendig ist. Um jedoch einen systematischen und weitreichenden Wandel herbeizuführen, brauchen wir Partner, die unsere Vision einer besseren Welt teilen. Wir arbeiten daher mit NGOs, UN-Organisationen, Regierungen und anderen in unserer Branche zusammen, um unser Ziel zu erreichen, mehr als 1 Milliarde Menschen bis 2020 dabei zu helfen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu steigern.

Verbesserung der Gesundheit und der Hygiene mit WASH

Millionen Menschen auf der Welt leiden unter vermeidbaren Krankheiten, da sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygiene haben (WASH). Fast 1.000 Kinder unter fünf Jahren sterben jeden Tag aufgrund von Durchfallerkrankungen. Bei anderen Kindern haben diese schlechten Bedingungen beispielsweise Wachstumsstörungen zur Folge.

Im Rahmen unseres Unilever Sustainable Living Plans (USLP) wollen wir die Gesundheit und das Wohlbefinden von mehr als 1 Milliarde Menschen verbessern. Zusammen mit unseren Partnern fördern wir bessere Verhaltensweisen im Bereich Gesundheit und Hygiene, wie z.B. das Händewaschen mit Seife mehrmals am Tag. Lifebuoy, Pureit, Domestos, Signal und Knorr konnten so bereits fast 482 Millionen Menschen bis Ende 2015 helfen.

Darüber hinaus unterstützen den Aufbau neuer Geschäftsmodelle, die Innovationen fördern, den Lebensunterhalt lokaler Unternehmer verbessern und die Nachfragen nach unseren Produkten steigern.

Hilfe für die Haut

Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen unsere Marken durch Partnerschaften einen positiven sozialen Einfluss haben und gleichzeitig Unilevers Geschäftswachstum steigern können.

Vaseline® beispielsweise setzt sich zusammen mit der humanitären Hilfsorganisation Direct Relief für die Verbesserung der Gesundheit und der Lebensbedingungen von Menschen in Armut oder Notsituationen ein. Mit unserer Partnerschaft, dem „Vaseline® Healing Project“, wollen wir fünf Millionen Menschen bis 2020 bei der Heilung ihrer Hautprobleme unterstützen.

Bei Menschen in Krisen- oder Katastrophengebieten können sich aus kleinsten Hautproblemen ernsthafte Krankheiten entwickeln, die es für sie schwer machen, alltägliche Dinge zu erledigen. Laut einer Umfrage von Direct Relief sagen 67 Prozent der Gesundheitshelfer vor Ort, dass vermeidbare Hautprobleme die Menschen von normalen Tätigkeiten abhalten, wie zur Arbeit zu gehen oder die Schule zu besuchen.1

Um diesen Menschen das Thema Hautpflege näher zu bringen, setzt Vaseline® auf seine mehr als 140-jährige Erfahrung, die Haut gesund zu halten – und das „Vaseline® Healing Project“ nutzt die Größe und das Vertrauen in die Marke, um denen zu helfen, die es benötigen. So wurden beispielsweise weltweit über eine Million Vaseline® Produkte über die Direct Relief Partner-Krankenhäuser verteilt.

Zudem wurden im Rahmen des „Vaseline® Healing Project“ Gesundheitshelfer vor Ort zum Thema Hautgesundheit ausgebildet sowie Teams von Dermatologen und Ärzten auf ärztliche Missionen entsandt, ausgestattet mit Medikamenten, Medizinbedarf und Vaseline® Produkten. 2015 haben die Missionen des „Vaseline® Healing Project“ vorrangig Menschen in Katastrophengebieten, Flüchtlingslagern und ländlichen Gebieten geholfen.

Das „Vaseline® Healing Project“ ruft darüber hinaus Verbraucher dazu auf, Hilfspakete für die Menschen in Not zusammenzustellen.

1 Basierend auf einer internen Umfrage bei 127 of Direct Reliefs Partner-Krankenhäuser in 39 Ländern weltweit

Die globalen Herausforderungen in Zahlen

  • 4 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen.1
  • 805 Millionen Menschen leiden jeden Tag Hunger.2
  • 663 Millionen Menschen haben kein sauberes Trinwasser.3
  • 443 Millionen Schultage fallen jährlich aufgrund von Wassermangel, schlechter Sanitärversorgung oder schlechten hygienischen Bedingungen aus.4
  • Mehr als 340.000 Kinder unter fünf Jahren sterben jedes Jahr aufgrund von Durchfallerkrankungen, die durch schlechte sanitäre Anlagen, schlechte hygienische Bedingungen oder verunreinigtes Trinkwasser hervorgerufen werden.5

Unsere Ziele für mehr Gesundheit und Wohlbefinden bis zum Jahr 2020

  • Das Hygieneverhalten von 1 Milliarde Menschen verbessern, indem wir ihnen die Vorteile vom regelmäßigen Händewaschen mit Seife näher bringen.
  • 25 Millionen Menschen Zugang zu einer Toilette ermöglichen.
  • 150 Milliarden Liter sicheres Trinkwasser bereitstellen.
  • Hunderten Millionen Menschen helfen, gutes Essen zu genießen und sich gesünder zu ernähren.
  • 5 Millionen Menschen in Krisen- oder Katastrophengebieten bis 2020 bei der Heilung ihrer Hautprobleme unterstützen.

Quellen:

1 World Health Organization, Lack of sanitation for 2.4 billion people is undermining health improvements, http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2015/jmp-report/en/ 

2 World Food Programme, Hunger Statistics, https://www.wfp.org/hunger/stats

3, 5 WHO-UNICEF Joint Monitoring Programme Report 2015, Progress on Sanitation and Drinking Water

4 The World Bank, Sanitation: Facts, Figures, Resources, http://www.worldbank.org/en/topic/sanitation/brief/sanitation-facts-figures-resources

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