Alle Menschen sollten Zugang zu hochwertigen Nahrungsmitteln haben, die nicht die Welt kosten. Aber was macht ein Nahrungsmittel eigentlich gut oder schlecht? Der Nährwert? Der Geschmack? Die Umweltverträglichkeit? Oder wie und von wem sie produziert werden?

Eine abwechslungsreiche und pflanzenbasierte Ernährung ist nicht nur gut für unsere Gesundheit sondern auch gut für die Umwelt. Wenn wir aber wollen, dass Menschen ihre Ernährung auf pflanzenbasierte Produkte umstellen, müssen sie erschwinglich sein und gut schmecken.

In den kommenden fünf bis sieben Jahren wollen wir unseren Umsatz mit pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen um eine Milliarde Euro steigern. Das bedeutet, dass wir unser Angebot von veganen und vegetarischen Produkten stark ausbauen werden.

Warum unser globales Ernährungssystem nicht funktioniert

Natürlich braucht es mehr als nur pflanzliche Nahrungsmittel, um unser globales Ernährungssystem nachhaltig zu verändern. Die komplizierten, miteinander verwobenen Prozesse, durch die unsere Nahrungsmittel vom Feld auf den Teller kommen, lassen offensichtlich viele Menschen im Stich. Es gibt zu viel Verschwendung und Zerstörung unserer natürlichen Ressourcen.

Wir leben in einer Welt, in der 2 Milliarden Menschen übergewichtig sind und 1 Milliarde Menschen Hunger leiden. Allein die Landwirtschaft verursacht 30 % der Treibhausgasemissionen.

Als eines der größten Nahrungsmittelunternehmen der Welt wollen wir die Zukunft der Lebensmittelproduktion gerecht für die Menschen und schonend für den Planeten umgestalten. Aus diesem Grund starten wir unsere „Future Foods“-Initiative. Unser Ziel ist es, Menschen bei der Umstellung auf eine gesündere Ernährung zu helfen und unseren öökologischen Fußabdruck verringern, indem wir unser Angebot von pflanzenbasierten Lebensmitteln stark ausbauen und zusätzlich

  • bis 2025 die Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette von der Fabrik bis ins Regal halbieren
  • bis 2025 die Anzahl der Produkte mit einem verbesserten Ernährungsprofil verdoppeln
  • Kalorien, Salz und Zucker in Produkten weiter reduzieren.

Diese neuen Ziele sind eine Fortsetzung von Unilevers bestehenden Umweltverpflichtungen, darunter:

  • die Treibhausgasbilanz unserer Produkte in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren und gleichzeitig bis 2023 eine entwaldungsfreie Lieferkette zu erreichen
  • die Verwendung von Neuplastik zu reduzieren sowie mehr Kunststoff zu sammeln und zu verarbeiten, als wir verkaufen; 100 % der Kunststoffverpackungen bis 2025 so zu gestalten, dass sie wiederverwendbar, recyclingfähig oder kompostierbar sind, und bis 2025 mindestens 25 % recyceltes Plastik für unsere Verpackungen einzusetzen
  • alle Unilever-Produkte bis 2039 netto-emissionsfrei herzustellen

Warum wir auf Pflanzen setzen

Die Tierhaltung ist nach fossilen Brennstoffen der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen und mitverantwortlich für Abholzung, Wasser- und Luftverschmutzung sowie dem Verlust der globalen Biodiversität. Fast 70 % der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen, auf pflanzliche Produkte dagegen nur knapp ein Drittel. Daher ist es wichtig, dass wir unseren Fleischkonsum verringern. Neue Studien zeigen, dass die Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung das Potential hat, die CO2-Emission jeder einzelnen Person um bis zu 35 % zu senken.

Wir können den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen sollen, aberwir können dafür sorgen, dass jede/r die Möglichkeit hat, sich für gesündere und pflanzliche Alternativen zu entscheiden.

Hanneke Faber, Präsidentin der Foods & Refreshment Division

Pflanzenbasierte Lebensmittel als neuer Standard

Dieser Ansatz ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs Geschäft. Zwei Jahre nach dem Erwerb des The Vegetarian Butcher verkaufen wir pflanzenbasierte Fleischalternativen bereits in 30 Ländern. In Deutschland Österreich und der Schweiz insgesammt acht verschiedene, vier davon vegan. Der „Sieht-Chick-aus Burger“ wurde dieses Jahr in Deutschland mit dem PETA Vegan Food Award als beste Hähnchenalternative ausgezeichnet. Zudem beliefern wir Burger King mit dem vegetarischen Whopper und pflanzlichen Nuggets. Fast die Hälfte des Ben & Jerry’s Sortimentes ist entweder vegan (23 %) oder fettreduziert (23 %). Beide Marken wurden von Nielsen als zwei der Top 25 Neueinführungen in Europa ausgezeichnet. In Deutschland ging Ben & Jerry´s mit seinem veganen Sortiment sogar als Sieger hervor. Die Marke bietet global mittlerweile sieben milchfreie Eiscremesorten an und Hellmann’s vegane Mayonnaise ist jetzt in 33 Ländern erhältlich. Knorr hat 2020 überwiegend pflanzenbasierte Innovationen, wie Knorr Knusper Toppings oder vegetarische Fix-Varianten, auf den Markt gebracht und das erste vegane Eis von Magnum wurde 2019 in Deutschland von der Tierschutzorganisation PETA mit dem Vegan Food Award ausgezeichnet

"Unser Lebensmittelkonsum muss sich in den nächsten drei Jahrzehnten drastisch ändern, um alle Menschen ernähren zu können, ohne den Planeten zu zerstören. Wir müssen die Lebensmittelproduktion nachhaltiger gestalten, unsere Essgewohnheiten ändern, und Lebensmittelabfälle minimieren. Unilevers Engagement als globaler Lebensmittelkonzern spielt dabei eine wichtige Rolle“, sagt Jessica Fanzo, Bloomberg Distinguished Associate Professor für Global Food & Agricultural Policy and Ethics an der Johns Hopkins University.

„Menschen wollen sich bewusst, gesund und umweltschonender ernähren. Dieser Trend hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich beschleunigt. Deshalb werden wir mehr Produkte anbieten, die erschwinglich sind, gut schmecken und gesund für Mensch und Umwelt sind. Mit der „Future-Foods“-Initiative setzen wir neue Standards und bauen unser Angebot an pflanzenbasierten Lebensmitteln stark aus.“

Peter Dekkers, General Manager DACH & Executive Vice President Middle Europe

"Future Foods" hat bereits zahlreiche Markteinführungen oder Relaunches in Deutschland, Österreich und der Schweiz inspiriert:

Immer mehr KonsumentInnen entscheiden sich für pflanzliche Alternativen anstatt Fleisch. „The Vegetarian Butcher“ macht es durch seine Produkte möglich, dass bei diesem Wechsel auf nichts verzichtet werden muss und überzeugt durch die perfekte Nachbildung von tierischem Fleisch als pflanzliche Alternative in Geschmack und Struktur. So funktioniert pflanzlicher Genuss ohne Kompromisse, der überzeugt: Der „Sieht-Chick-aus Burger“ wurde dieses Jahr in Deutschland mit dem PETA Vegan Food Award als beste Hähnchenalternative ausgezeichnet.

Fast die Hälfte unseres Ben & Jerry’s Sortiment sind entweder vegan (23 %) oder fettreduziert (23 %). Die veganen „dairy-free“ Ben & Jerry’s Eissorten sind reich an Chunks und Swirls. Für das volle Geschmackserlebnis verwenden wir Mandeln und Erbseneiweis anstelle von Sahne und Milch. Die vegane Textur steht dabei der nicht-veganen in ihrer Cremigkeit um nichts nach. Ben & Jerry’s hat seine veganen Sorten von der „European Vegetarian Union“ vegan zertifizieren lassen, um sicher zu stellen, dass sie keine tierischen Zutaten – z.B. Eier, Milch oder Honig – enthalten.

Beim Edutainment YouTube-Format „Moarr! By Knorr“ gibts für deutsche KonsumentInnen unterhaltsame Inhalte zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung. Mit der im November 2020 gestarteten Petition „Ernährung gehört auf den Lehrplan“ möchte Knorr erreichen, dass bereits in der Schule begonnen wird, Kinder und Jugendliche für eine Ernährung zu sensibilisieren, die nicht nur gesund, sondern auch ressourcenschonend ist.

Mit unseren Knorr #HeuteIstMeinVeggieTag-Produkten sowie unseren KNORR Knusper-Toppings wollen wir deutsche KonsumentInnen inspirieren, mehr Gemüse zu essen und klassische Fleischgerichte auch mal mit vegetarischen Zutaten zuzubereiten. Dabei geht dies nicht nur einfach und fix, sondern verringert auch ganz nebenbei den CO2-Fußabdruck.

Hellmann’s steht bereits seit 1912 für authentischen Geschmack und überzeugt durch sehr gute Zutaten. Seit Ende 2019 in Deutschland und Anfang 2020 in Österreich gibt es neben der klassischen Variante nun auch die Hellmann’s vegane Mayonnaise.

2020 wurde in Österreich zudem die Start-up Marke „Urban Monkey“ von Unilever übernommen und zusammen mit dem ersten Unilever-Webshop für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelauncht, der sich direkt an die KonsumentInnen richtet. Hinter Urban Monkey stecken gekühlte Smoothies und Säfte, die durch ihre Kaltpressung besonders viele Vitamine und Nährstoffe beinhalten und somit stark auf die Aspekte gesunde Ernährung und aktivierende Inhaltsstoffe einzahlen.

Halbierung der Lebensmittelabfälle

Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landet weltweit nutzlos in der Tonne - insgesamt etwa 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen dieser Verschwendung sind enorm, wie Liz Goodwin, Senior Fellow und Director des World Resources Institutes erklärt: „Lebensmittelverluste und -abfälle erzeugen erhebliche Kosten für die globale Wirtschaft, die Umwelt und die Menschheit. Sie sind für etwa 8 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich und mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden.“

Als Unterzeichner der 10x20x30-Initiative hatten wir uns bereits verpflichtet, unsere Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren. Wir ziehen diese Frist nun auf 2025 vor. Die Initiative wurde von der auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegründeten Champions 12.3 Koalition ins Leben gerufen. Diese bringt VertreterInnen aus Politik und Zivilgesellschaft mit den Führungskräften globaler Organisationen an einen Tisch, um gemeinsam am Nachhaltigkeitsziel 12.3 – der Reduzierung von Lebensmittelabfall – zu arbeiten. Das Ziel will das Problem der Verschwendung von Nahrungsmitteln in den Griff bekommen, und zwar pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene bis 2030.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Davon fallen 1,9 Millionen Tonnen im Food-Service-Markt an. Somit zählt die Reduzierung von Abfall zu einer der großen Herausforderungen in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.

Wir arbeiten bereits seit einigen Jahren daran, die Verschwendung von Lebensmitteln in der Gastronomie zu verringern. Unilever Food Solutions hat 2012 den Verein “United Against Waste” mit gegründet, um die Lebensmittelverschwendung aktiv zu bekämpfen. Mit Hilfe eines Food Waste Service Tools unterstützt Unilever Food Solutions engagierte UnternehmerInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei, anhand einer Abfallanalyse herauszufinden, wo welche Mengen an Abfall entstehen und wie sich Lebensmittelverschwendung vermeiden lässt. So können gastronomische Betriebe ihre Prozesse optimieren und Lebensmittelabfälle optimieren.

Die Ursachen für die Verschwendung von Lebensmitteln in Privathaushalten sind vielfältig: Zu viel gekocht, Fehlkauf, fehlender Überblick, falsche Aufbewahrung oder schlicht ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum. Denn knapp die Hälfte der KonsumentInnen wissen nicht, dass „mindestens haltbar bis“ nicht bedeutet, dass diese Lebensmittel ab diesem Datum ungenießbar sind. Dadurch werden oftmals viele Lebensmittel entsorgt, die eigentlich noch einwandfrei verzehrbar sind.

Im Rahmen der Partnerschaft mit Too Good To Go unterstützen Unilever Food Solutions und die Marken Knorr und Cremissimo daher die „Oft länger gut“-Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung. Damit wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Lebensmittel oftmals auch nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar sind.

Gemeinsam mit Too Good To möchte Unilever Foodsolutions Gastronomien und anderen kulinarischen Einrichtungen, wie Bäckereien, die Vermeidung von Lebensmittelabfällen so einfach wie möglich machen indem sie übrig gebliebene bzw. zu viel produzierte Ware günstig an VerbraucherInnen abgeben können. So konnten bereits 13,6 Mio Mahlzeiten gerettet werden, das entspricht einer CO2-Einsparung von über 34.089.000 Tonnen.

Mit Cremissimo Schokoheld haben wir im April in Deutschland und Österreich das erste Produkt auf dem Eis-Markt eingeführt, das bis zu 40 Prozent aus nicht verarbeiteter Eismasse hergestellt wird. Dank unseres modernen, ressourcensparenden Produktionsverfahrens reduzieren wir so unseren Lebensmittelverschnitt um mehrere Tonnen pro Jahr. Das „gerettete“ Eis fällt unter anderem während der Anlauf- oder Umstellungsphase der Fabrikanlagen an und entspricht in ganz unseren hohen Cremissimo Standards.

Ein neues Gleichgewicht für unsere Ernährung durch gesündere Produkte

Der Übergang zu einer gesünderen und umweltfreundlicheren Ernährung erfordert auch, dass wir an den Rezepturen bestehender Produkte arbeiten, damit sie unsere neuen noch höheren Ernährungsstandards erfüllen. Dabei spielt die Reduktion von Kalorien, Salz und Zucker eine wichtige Rolle.

In zahlreichen Produkten haben wir den Salz- und Kaloriengehalt gesenkt. Ein hoher Salzkonsum gilt als gesundheitlicher Risikofaktor. Diesbezügliche Konsumentengewohnheiten bei der Salzaufnahme erfolgreich zu verändern ist ein schrittweiser Prozess, der von der gesamten Lebensmittelindustrie unterstützt werden muss. Vor diesem Hintergrund hat Unilever schon vor vielen Jahren damit begonnen, sein Lebensmittelsortiment etappenweise zu optimieren. Im Bestreben vermehrt zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ohne Abstriche beim Geschmack und der Qualität beizutragen, wurde auch der Salzanteil in vielen Produkten kontinuierlich reduziert.

"Future Foods" hat bereits zahlreiche Markteinführungen oder Relaunches in Deutschland, Österreich und der Schweiz inspiriert:

Unsere Kindereise haben kindergerechte Größen und eine Portion enthält nicht mehr als 110 Kalorien, 3 g gesättigte Fettsäuren und werden nicht mehr als 12 g Gesamtzucker enthalten. Den Zuckergehalt in unserem Magnum White Chocolate Strawberry Eis haben wir um 10 % pro Portion reduziert. Berechnet am Verkaufsvolumen 2019 sind das 28 Tonnen weniger Zucker, oder so viel wie 5 Elefanten wiegen.

Die vier Moo-phoria Sorten von Ben & Jerry’s verzichten auf Zuckeraustauschstoffe und enthalten 50 % weniger Fett als vergleichbare Eiscremes mit Stückchen im Becher, aber 100 % im Geschmack. Damit haben sie deutlich weniger Kalorien als durchschnittlichen Ben & Jerry’s Bechers, wie zum Beispiel dem Klassiker „Cookie Dough“.

Unser Breyers Eis in Deutschland und Österreich liefert Proteine und Ballaststoffe. Alle Milcheis-Varianten enthalten weniger als 330 Kalorien pro Becher und sind ohne zugesetzten Zucker (sie enthalten von Natur aus Zucker). Ab 2021 stellen wir auch unsere milchfreien, zu 100 % veganen, Varianten um, sodass sie keinen zugesetzten Zucker mehr enthalten. Sie basieren auf Erbsenproteinen und kommen mit weniger als 320 Kalorien pro Becher aus.

Im Rahmen unserer „Future Foods“-Initiative möchten wir diese Reduktion fortsetzen, sodass 85 % unserer Produkte bis 2022 eine maximale tägliche Salzaufnahme von 5 g ermöglichen und 95 % unserer Eiscremes bis 2025 nicht mehr als 22 g Gesamtzucker und 250 kcal pro Portion enthalten.

Angereicherte Lebensmitteln gegen Mangelernährung

Wir setzen uns auch für die Herstellung von mehr angereicherten Lebensmitteln ein. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden noch immer 2 Milliarden Menschen unter einem Mangel an Mikronährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Die Anreicherung von Lebensmitteln mit kleinen, sicheren Dosen essentieller Mikronährstoffe wie Vitamin A und D, Jod, Eisen und Zink ist eine simple Möglichkeit, diesem Mangel entgegenzuwirken.

Wir planen daher, die Zahl unserer Produkte, die einen zusätzlichen Nährwert liefern, bis 2025 zu verdoppeln. Es handelt sich dabei laut Definition um Lebensmittel, die bedeutungsvolle Mengen an Gemüse, Obst, Proteinen, Ballaststoffe oder Mikronährstoffen enthalten.

Hive test kitchen

Lebensmittel für die Zukunft

Um unsere Ziele zu erreichen, werden wir innovative Produkte auf den Markt bringen, bei denen wir keine Kompromisse eingehen werden, was Geschmack angeht. In unserem Innovationszentrum für Lebensmittel "The Hive" auf dem Wageningen Campus in den Niederlanden arbeiten mehr als 500 ExpertInnen an der Entwicklung einer neuen Generation gesunder und nachhaltiger Lebensmittel.

Hier arbeiten wir mit dem Biotech-Startup Algenuity, um Wege zu finden, Lebensmittel aus Mikroalgen zu herzustellen.

Algen gelten als sogenanntes „Lebensmittel der Zukunft“. Sie wachsen deutlich schneller als Landpflanzen, konkurrieren im Anbau nicht mit den begrenzten landwirtschaftlichen Nutzflächen an Land und gelten als reich an Nährstoffen – können also, gerade im Hinblick auf weiter wachsende Bevölkerungszahlen, eine echte Alternative hinsichtlich der Versorgungssicherheit sein.

Solche Partnerschaften sind entscheidend, wenn wir unsere ehrgeizigen Ziele erreichen wollen. Wir laden uns aus diesem Grund auch Landwirte, NGOs, Universitäten und Gemeinden ein, mit uns gemeinsam an der nachhaltigen Veränderung zu arbeiten, die das weltweite Ernährungssystem so dringend braucht.

Sei es das Caring Dairy™-Programm von Ben & Jerry’s, mit mehr als 300 teilnehmenden Betrieben in Amerika und Europa, um Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Ressourcen ökologisch zu nutzen, oder die Zusammenarbeit von Knorr mit dem WWF UK, um den "Future 50 Foods"-Bericht zu erstellen. Dieser Bericht ist eine Sammlung von Nahrungsmitteln aus der ganzen Welt, die mit dem Ziel ausgewählt wurden, Menschen gesünder zu ernähren und die Ressourcen unseres Planeten zu schützen. Das Ziel ist immer dasselbe: Wir wollen ein gerechtes Ernährungssystem für alle gestalten.

Mit unserer „Future Foods“-Initiative verpflichten wir uns nicht nur unsere Lebensmittelproduktion, sondern das gesamte globale Ernährungssystem neu zu gestalten. Erst wenn wir das erreichen, werden alle Menschen überall auf der Erde Zugang zu gesunden und erschwinglichen Lebensmitteln haben, die der Umwelt nicht schaden.

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